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Alles wird teurer - unsere Arbeit auch

Tarifrunde Sicherheitswirtschaft

Alles wird teurer - unsere Arbeit auch

Am Dienstag, 18. November, beginnt die erste Tarifrunde für die ca. 8.000 Beschäftigten der Hamburger Sicherheitsdienstleitungen. Zu den Beschäftigten gehören u.a. die Kolleginnen und Kollegen aus dem klassischen Bewachungsgewerbe, aus der Bewachung militärischer Anlagen, aus der Bewachung des öffentlichen Personennahverkehrs, aus der Bewachung von Fußballspielen und Großveranstaltungen und dazu gehören auch die Kolleginnen und Kollegen, die für die Sicherheit am Hamburger Flughafen sorgen.

Die ver.di-Tarifkommission hat u.a. folgende Forderungen beschlossen:

  • 9,20 €/Std. als Einstiegslohn in der Bewachung in Hamburg;
  • 12,55 €/Std. für die Fachkraft für Schutz- und Sicherheit und den Werkschutzdienst;
  • ein Euro mehr für die Sicherheit am Flughafen, d. h. Erhöhung von 14 auf 15 € für die Beschäftigten am Flughafen und die Einführung einer Staffel nach Berufsjahren von 15 auf 18,50 €.

ver.di – Verhandlungsführer Peter Bremme schätzt vorab ein, dass mit harten Tarifauseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber BDSW (Bundesverband der Sicherheitswirtschaft) zu rechnen sein wird, wenn am Dienstag die ver.di-Forderungen auf den Tisch gelegt werden:

„Die ver.di-Tarifkommission hat berechtigte Forderungen aufgestellt. So beträgt zurzeit der Einstiegslohn im Bewachungsdienst in Hamburg 8,05 €. Wir aber wollen für die Kolleginnen und Kollegen mehr als den Mindestlohn, zumal in Hamburg in öffentlichen Unternehmen bereits jetzt 8,50 € gezahlt werden und mit einer weiteren Erhöhung im öffentlichen Sektor im Jahr 2015 fest zu rechnen ist. Qualität und Ausbildung müssen sich auf dem Lohnzettel auswirken und die Kolleginnen und Kollegen sollen von ihrer Arbeit leben können, ohne über 240 Stunden im Monat arbeiten zu müssen. Wir fordern, dass Sicherheit, die uns allen wichtig ist, entsprechend bezahlt wird.“